Zukunfts­bilder 2045 Die Geschichte einer gelungenen Transformation Erscheinungstermin: Januar 2023 im Oekom Verlag

Der narrative Bild­band eines klima­neutralen Deutsch­lands

Wie nie zuvor brauchen wir zu Beginn des 21. Jahr­hunderts positive Zukunfts­bilder und Weg­weiser auf der gemein­samen Reise in das Morgen. In dem Bild­band „Zukunfts­bilder 2045“ sollen ca. 30 Orte des gesell­schaftlichen Lebens in Deutsch­land – Städte, Regionen, Dörfer und Straßen­szenen – in ihrem größten zukünftigen Potenzial abgebildet werden, auf Basis aktueller Forschung und neuer Ideen. Ziel ist es, damit Möglichkeits­räume zu öffnen, Hoffnung zu wecken und Menschen aller Gesell­schafts­gruppen für positive Veränderungen in ihrer eigenen Heimat zu gewinnen um damit einen Beitrag zur großen Trans­formation zu leisten. Das Buch unterstützt damit insbe­sondere die Reali­sierung der 17 Sustainable Develop­ment Goals (SDGs) sowie die Umsetzung der deutschen Klima­ziele.

Entwickelt eine eigene ZUKUNFTSGRAFIK

Wir erarbeiten mit Euch eine Vision für eine regenerative Zukunft eures Ortes und gießen diese in eine visuelle Form. Auf Basis Eurer Ideen entwickeln wir Zukunftsbilder, die inspirieren, Lust auf Zukunft machen und neue Narrative visualisieren.

Hintergrund

Das fossile ökonomische System befindet sich inter­national im Umbruch. Auch Deutsch­land und Europa wollen bis 2045 „klima­neutral“ werden. Zudem haben sie sich zur Um­setzung der 17 UN-Nach­haltig­keits­ziele bis 2030 verpflichtet, die unter anderem die Reduktion von Armut und Hunger oder den Schutz der Arten­viel­falt umfassen. All dies wird nur durch eine tief­greifende Änderung unseres wirt­schaft­lichen und gesell­schaft­lichen Lebens gelingen, sodass wir ohne Raubbau an Natur und Mensch auskommen.

Der aktuelle Diskurs

Beim Blick auf Diskurse zu Zukunftsthemen fällt jedoch auf: Inspirierende Beiträge fehlen meistens. Ob im Fernsehen, in Zeitungen und Magazinen oder in politischen Veran­staltungen: Entweder wird abstrakt-technisch argumentiert, etwa über Emissionskurven, CO2-Preise oder techno­logische Innovationen als All­heil­mittel. Oder es werden dystopische Bilder von den Folgen der Klimakrise und des Artensterbens entworfen. Das schürt genauso Angst wie die Narrative der Gegenseite, die vor hohen Heizkosten oder wirtschaftlichen Nachteilen für Deutschland warnen. Viele Menschen fühlen sich deshalb hilf- und perspektivlos und wollen nichts weiter vom Thema wissen. Dabei könnte die Botschaft genauso gut lauten: Wir werden besser leben!

Der Ansatz

Das Buch öffnet mit inspi­rierenden, visuell ausge­arbeiteten Zukunfts­narrativen kognitive Horizonte, weckt Freude und stärkt Selbst­wirksamkeit.

Um nicht nur „verkopft“ über Zukünfte zu sprechen, wird in dem Bild­band eine Story erzählt, die die Leser:innen mit auf eine Reise nimmt und sie in die Welt im Jahr 2045 eintauchen lässt. So wird anstelle einer Aneinander­reihung von Sach­texten eine Geschichte anhand von Charakteren der Zukunft erzählt.

Die Story

2045 wird eine Ring­vorlesung abgehalten, in der sechs Vortragende schildern, wie Deutsch­land und die Welt den ökosozialen Umbau bewältigt haben. Die Themen der sechs Vorträge: Trans­formations­theorie, Städte und Mobilität,
Bildung und Kultur, Wirtschaft und Arbeit, Klima und Land­wirt­schaft sowie Demokratie, Europa und Inter­nationales. Illustriert werden diese durch doppel­seitige Abbildungen von Orten.

Positive Klima­kommunikation

Wissen­schaftliche Forschungs­ergebnisse zeigen, dass es in der Nach­haltig­keits-Kommunikation zentral ist, positiv zu sein – in der Haltung, im Inhalt, in der Botschaft. Konfron­tation, Schuld­zuweisungen oder ein Verächtlich­machen anderer Positionen schrecken selbst Gut­willige oder zuvor Unbeteiligte ab. Umgekehrt gesprochen ist Klima­schutz eine große Chance zur gesell­schaft­lichen Moderni­sierung und Verbes­serung des indivi­duellen Lebens. Unser Anspruch ist es, gesamt­gesell­schaftlich verbindende Narrative zu entwickeln. Utopien sind nur dann wirksam und wünschens­wert, wenn sie integral, offen, unfertig und dynamisch sind. Wir wollen keine fertigen Gesell­schafts­modelle liefern, sondern aufzeigen, wie sehr der öko­soziale Wandel grund­legende menschliche Bedürfnisse erfüllt, wie die nach Freude, Verbindung, Begegnung, Resonanz, Gemeinschaft, Sinn, Freiheit, Sicherheit, sauberer Luft, kurzen Wegen, sinnlicher intakter Natur.

Rolle von Städten

Der öko­soziale Umbau unserer Städte ist ein zentraler Schlüssel für die Wende zur Nach­haltigkeit. „Die zukunfts­fähige und nach­haltige Stadt von morgen wird sich deutlich von unserem heutigen Stadt­verständnis unter­scheiden. Heutige Städte nutzen Systeme und Infra­strukturen, die auf teil­weise veralteten Techno­logien basieren und äußerst schwer­fällig sind, wenn es um Anpassungs­fähigkeit, Erweiter­barkeit und Trans­formation geht“, schreibt die Fraun­hofer-Gesell­schaft.

Städte stoßen rund 70 Prozent aller energie­bedingten CO2-Emis­sionen aus. Gleich­zeitig sind sie selbst höchst vulnerabel, müssen sich an veränderte Umwelt­bedingungen anpassen, sich gegen zukünftige Schocks wappnen und klima­resiliente Ver­sorgungs­systeme aufbauen. „Um den großen Heraus­forderungen der nächsten Jahr­zehnte zu begegnen, müssen wir Stadt­systeme gestalten, die innovativ, flexibel, lebens­wert und nach­haltig sind“, fasst die Fraun­hofer-Gesell­schaft zusammen.

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